Wahlprogramm

Als Teilnehmerin oder Teilnehmer haben Sie die Möglichkeit, ein Angebot aus dem Wahlprogramm (Workshop "WS" oder Vertiefungsseminar "VS") zu besuchen. Die Angebote werden hier vorgestellt:

1. Gruppen ein Gegenüber sein (Vs)

Als Menschen, die mit Gruppen arbeiten (Lehrpersonen, Gruppenleiter, Pastoren), sind wir mitten in eine Dynamik gestellt, von ihr ge­fordert, ge­hemmt oder auch beflügelt. Auch die Mitglieder erleben diese Dynamik und können von ihr gelähmt oder unterstützt werden, so dass sie auch über sich selbst hinauswachsen können. Als Lehrer ist dieses miteinander unterwegs Sein der entscheidende Faktor für Gemeinschaftsgefühl und gute Bildung. Im Workshop schauen wir miteinander Besonderheiten der Gruppe und ihrer Dynamik an und überlegen, wie wir von unserem christlichen Glauben her die Atmosphäre einer Gruppe unterstützen können. 

DANIEL KUMMER

Verheiratet und Vater von drei Kindern. Nach der Ausbildung zum Primarlehrer unterrichtete er zwei Jahre auf der Real-Oberstufe. Anschliessend studierte er Pädagogik, Entwicklungspsychologie und Philosophie und schloss mit dem Lizentiat (Masteräquivalent) und der Lehrbefugnis als Gymnasiallehrer an der Universität Bern ab. Seit mehr als zwanzig Jahren unterrichtet er alle drei Fächer und gibt Kurse für Eltern und Lehrpersonen. 

2. Kinder am richtigen Leben teilhaben lassen (VS)

Unsere Kinder wollen nicht Gäste sein im Leben, sondern Vollmitglieder! In der Familie, aber auch im Reich Gottes. 

Manche müssen auf das echte Leben warten, bis sie erwachsen sind. Dabei haben sie so viel zu geben. Use it or loose it! Was muss geschehen, damit unsere Kinder in ihre Kraft kommen? 

 

HEINZ ETTER

Verheiratet und Vater von vier erwachsenen Kindern und dreizehnfacher Grossvater. Er ist Primar- und Sekundarlehrer sowie Heilpädagoge. Er leitete zusammen mit seiner Frau Hanni von 1998 bis 2004 ein Sonderschulheim mit Reitbetrieb. Während dieser Zeit haben sie das Join-up-Konzept bzw. die Vertrauenspädagogik in den Grundzügen formuliert und seither laufend weiterentwickelt. Im Sommer 2009 haben sie ihre eigene Beratungspraxis eröffnet.  


3. Gelingen und Misslingen in christlicher Erziehung (WS)

Geschichte einer Entwicklung, Raum für biografische Erfahrungen, Wirkfaktoren gelingender Erziehung, Q&A zum Tag.

Welches sind die Wirkfaktoren für eine gelingende Erziehung? Und was tun, wenn wir selbst Ungutes erlebt haben oder Erziehung uns aus verschiedensten Gründen sehr herausfordert? Hier findest du ein Q&A für die Thematik, eine persönliche Geschichte einer Entwicklung aus fehlgeleiteter Prägung, exemplarische Beispiele für gelingende neue Wege und Raum fürs Teilen eigener biografischer Erfahrungen. 

dORIS bÜRKI

Sie ist seit über 30 Jahren mit Andreas verheiratet und hat 6 erwachsene Kinder. Sie hat eine Primarlehrerausbildung und arbeitet als Beraterin SGfB. Sie ist Präsidentin BTS Schweiz, Co-Leiterin FEF, Teil von FEG ehe+familie und engagiert sich in ihrer Gemeinde für Ehe- und Familienarbeit. Sie ist Care-Giver im Care-Team Aargau.   

4. Begleiten und Gruppeninteraktionen mit Betroffenen von religiösem Machtmissbrauch (VS)

Der Glaube als Grundlage und Ressource gibt vielen Menschen im christlichen Kontext Halt und Hoffnung. Wenn jedoch geistlicher Missbrauch im Spiel war oder ist, können religiöse Rituale, Bibelverse, (christliche) Gemeinschaften oder auf den Glauben bezogene, tröstende Worte zum Triggerpunkt werden. Die Reaktionen darauf sind vielfältig.  

Wir besprechen Punkte, welche bei der Begleitung und der Interaktion in Gruppen beachtet werden sollten, sowie Möglichkeiten, um auf die daraus resultierenden Reaktionen, hilfreich für die Betroffen zu reagieren. Neben einem Fachinput haben Fragen und Erfahrungen von Seite der Teilnehmenden Platz. 

natascha bertschinger

Sie ist Mutter von drei Jungs. Sie arbeitet bei der EMK Schweiz im Bereich Gemeindeentwicklung und verantwortet die Prävention mit. Sie ist Teil vom Leitungsteam Gemeinsam gegen Grenzverletzung. Schon viele Jahre begleitet sie therapeutisch betroffene, traumatisierte Personen nach erlebtem religiösem Machtmissbrauch. 

5. Gewalttexte in der Bibel (VS)

"Wer seine Rute schont, der hasst seinen Sohn (Sprüche 13,24a)" – Wie gehen wir als Gemeinde und Familie mit solchen und ähnlichen Bibelstellen zu Erziehung um? Wie können wir diese Bibelstellen verstehen? Wie lehren wir darüber? Wie wenden wir sie an?

Stefan schweyer

Er ist ordentlicher Professor für Praktische Theologie an der Universitären Theologischen Hochschule STH Basel. Er forscht und lehrt besonders gerne an der Schnittstelle von Theologie und Gemeindepraxis. Er ist Vater von drei erwachsenen Kindern und bringt langjährige pastorale Erfahrung mit.

6. Religiösen Machtmissbrauch erkennen, verstehen und entschlossen entgegentreten (VS)

Die Struktur von Religiösem Machtmissbrauch ist immer ähnlich. Daher ist es gut möglich, diese sensibel in ihren Facetten wahrzunehmen. Wer die verschiedenen Teilaspekte erkennt, kann sich selbst und anderen qualifiziert weiterhelfen und missbrauchenden Menschen standfest gegenübertreten. 


martina kessler

Sie ist Theologin, psychologische Beraterin und Krankenschwester und in der Leitung der Akademie für christliche Führungskräfte. Sie hat Lehraufträge an verschiedenen Hochschulen, ist Autorin von Sachbüchern und selbstständig als Referentin im In- und Ausland. 

7. Als Gemeinde Familien in der christlichen Erziehung unterstützen (WS)

Gemeinden haben das Anliegen, der nächsten Generation den Glauben an Gott weitergeben. Doch der stärkste Einfluss auf die Kinder sind und bleiben die Eltern. Wie gelingt da eine ergänzende Partnerschaft? Oder anderes gefragt: wie können Gemeinden ihre Fülle von Erfahrung, ihr Wissen und ihre Möglichkeiten wirksam einbringen und so die Eltern in der Erziehung ihrer Kindern unterstützen? 

In diesem Workshop gibt es Grundlangen (anhand der Prinzipien von OrangeLeben), über die zielführende Zusammenarbeit von Gemeinde und Familien, hilfreiche Praxisbeispiele, kurze Reflexionszeiten zur eignen Gemeindesituation sowie kleine Austauschgruppen. 


christian zwicky

Er leitete 10 Jahre den Bereich OrangeLeben der FEG Schweiz und ist Autor der deutschsprachigen Phasenkarten. Er ist Vater von 5 Kindern und arbeitet in Teilzeit als Pastor der FEG Henggart im züricherischen Weinland. 

8. Generation Z & Alpha: Neue Autorität in der Erziehung (WS)

Dieser Workshop erkundet die Konzepte der Neuen Autorität von Haim Omer im Kontext der Generationen Z und Alpha. Er richtet sich an Eltern und Interessierte, die sich mit den spezifischen Herausforderungen der Erziehung in der modernen Zeit auseinandersetzen möchten. Durch praktische Einblicke und Diskussionen werden Teilnehmende mit zeitgemässen Erziehungsmethoden vertraut gemacht und erhalten konkrete Strategien, um eine unterstützende Umgebung für ihre Kinder zu schaffen. Besonderes Augenmerk wird auf die Präsenz als Schlüsselfaktor gelegt.
2. Mose 3,14: Gott antwortete: "Ich bin da"


Stefanie reusser

Sie ist Schulleiterin der Höheren Fachschule für Sozialpädagogik ICP in Wisen bei Olten. Gemeinsam mit ihrem Mann hat sie zwei erwachsene Kinder und lebt im Berner Seeland. Neben ihren leiblichen Kindern begleiteten sie als Gast- und Pflegefamilie immer wieder Kinder und junge Erwachsene. 

9. Gipfelstürmer brauchen ein Basislager (WS)

Bindung und Feinfühligkeit – die optimalen Startbedingungen für Babys 

 

"Mit Ehre und Herrlichkeit hast du ihn - den Menschen - gekrönt!" (Psalm 8) Forscher haben entdeckt: Eine sichere Bindung ist Voraussetzung für eine optimale Entfaltung des Potentials, das der Schöpfer in uns Menschen gelegt hat. Im Workshop werden die entscheidenden Faktoren erläutert, welche eine sichere Bindung fördern. 


martin Schnyder

Er ist seit 40 Jahren verheiratet, hat drei erwachsene Kinder. Er absolvierte eine theologische Ausbildung in England und war während 40 Jahren in der Gemeindearbeit tätig. Er bildet sich weiter in Biblisch-therapeutischer Seelsorge und ist Ausbilder mit eidgenössischem Fachausweis (AEB). Es liess sich zudem zum Triple P-, Pep4Kids- und Pep4Teens-Trainer ausbilden.